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Was ist...?

Was ist ein Wasserbett ?

Ein Wasserbett besteht wie jedes andere Bett aus einem Rahmen und einer Matratze. Die Matratze besteht aus einem weichen Spezial-Vinyl, gefüllt mit warmem, durch ein Heizsystem angenehm temperiertem Wasser.

Verschiedene Systeme

Das Softside - Wasserbett

läßt durch seinen weichen Polsterrahmen ein bequemes sitzen auf dem Rand zu und erleichtert das Ein- und Aussteigen. Durch das in sich geschlossene System ist die Softside - Matratze zum Einbau in vorhandene Rahmen und Gestelle geeignet.

Das Hardside - Wasserbett

ist die klassische Variante. Eine harte Rahmen- konstruktion (engl.: hard side = harte Seite) hält einen ca. 20 cm dicken Wasserkern und läßt Liegekomfort Und Trage- eigenschaften des Wassers voll zur Geltung kommen.

 

All diese verschiedenen Arten der Wasserbetten sind sowohl unberuhigt als auch beruhigt zu bekommen.

 

Der Aufbau des Wasserbettes

 

Das Wasserbett besteht aus einem Rahmen, einem Heizsystem, einer Sicherheitsfolie, einer Wassermatratze und einer Textilauflage. Der Rahmen stützt die Matratze und hält sie in Form. Bei einer nachträglichen Umrüstung eines konventionellen Bettes in ein WASSERBETT, was ohne weiteres möglich ist, wird der Einsatz von Gewichtsverteilern nötig. Das Heizsystem hält das Wasser auf der eingestellten Temperatur. Eine Sicherheitsfolie liegt auf dem Heizsystem und dem Temperaturfühler zwischen Rahmen und Matratze. Sie fängt bei Beschädigung das Wasser auf.

Beruhigungssysteme

Je nach Hersteller lassen sich folgende Stabilisierungssysteme unterscheiden:



Fiberblöcke oder -platten

  • free flow (unberuhigt)
  • mittelberuhigt
  • stark beruhigt
  • ultra beruhigt

Hier zeigt sich besonders, wie wichtig eine gute und kompetente Fachhändler- beratung ist. Es gibt noch keine einheitliche Normung der Beruhigungssysteme und -stufen.

 

Kombinationen

Wasserbetten gibt es auch als Duo- oder Dualsysteme in einem Rahmen (sinnvoll bei großen Gewichtsunterschieden, mehr als 25 KG Unterschied), , d. h., zwei getrennte Matratzen und Heizungen in einem System.

Sogenannte Schlauch- oder Röhrensysteme gehören nicht zu den vom IWB. Definierten und empfohlenen vollvolumigen Wasserbett.

 

Bettrahmen

Bei einem Hardside - Wasserbett drückt die Matratze gegen die Seitenteile. Nicht jeder Rahmen ist hierfür geeignet. Es werden mittlerweile aber eine Vielzahl von wasserbetttauglichen Rahmen von den Möbelfabrikanten und Spezialisten angeboten und die Zukunft läßt noch einiges erwarten. Die Softside - Matratze bietet heute schon den Einbau in nahezu alle konventionelle Bettgestelle.

 

Für wen ist ein Wasserbett geeignet?

Da sich das Wasserbett dem Körper optimal anpaßt und ihn in jeder Lage unterstützt, ist das Wasserbett für jeden Menschen geeignet. Die Vorzüge des Wasserbettes machen es besonders empfehlenswert für , gestreßte Mitmenschen und Sportler, die eine optimale Erholung in kürzester Zeit suchen. Im medizinischen Bereich finden Wasserbetten besonders häufig Anwendung bei Rückenleiden, Arthritis, Gelenkentzündungen und Schlafstörungen.

 

Eigenschaften

Ein Wasserbett paßt sich optimal dem Körper an. In Rücken-, Bauch- und Seitenlage kommt es zu einer vollkommenen Unterstützung der Wirbelsäule, sowie der Kniegelenke. Der Druck an den Auflagepunkten ist so gering, daß die Blutzirkulation in keiner Weise beeinträchtigt wird. Dies führt zu einem erholsamen Schlaf, ohne drehen und Wenden und zu einer vollkommenen Entspannung.

 

Wärmeregulierung

GS-TÜV geprüfte Heizsysteme ermöglichen einen entspannenden Schlaf auf einem Wasserbett. Die Wärme wird gegeben statt genommen. Schlafforscher, wie z. B. Dr. Bram van Dam, weisen auf diese physiologischen Vorzüge hin. Je nach Wunsch liegen die Temperaturen zwischen 26 -28 Grad Celsius im Sommer und 28 - 30 Grad Celsius im Winter. An zusätzlichen Stromkosten entstehen ca. 2,- bis 5,- € im Monat. Moderne Heizsysteme sind geerdet, jedoch kann man auch ohne Probleme nachts den Stecker ziehen, falls man Stromfluß generell unterbinden will. Das Bett kühlt in einer Nacht maximal um ein Grad ab. Bei Dualsystemen kann die Temperatur auf beiden Seiten separat geregelt werden.

 

Hygiene

Nachtwäsche und Bettwäsche werden regelmäßig gesäubert, die Matratze aber ist eigentlich nur bei Neuanschaffung frisch. Nach sechs Jahren sind bereits 1000 Liter Schwitzfeuchte durch das Bett gewandert (Quelle: Dr. U. Brackmann-Hofer). Kaum einen Liegestätte bietet so viele hygienische Vorteile wie das Wasserbett. Die Textilauflagen lassen sich abnehmen und reinigen, der Wasserkern läßt sich einfach abwaschen. Die Körperfeuchtigkeit wird durch die aufsteigende Wärme nach oben transportiert. So können weder Hautausscheidungen noch Schmutz oder Milbenkot in die Matratze eindringen.

 

Das Gewicht

Ein Doppelwasserbett wiegt ca. 900 Kg (inkl. 2 Personen) Ein Schlafzimmer von 12 m² kann in jedem Fall mehr als 1800 kg tragen. Baustatische Untersuchungen zeigen, daß das Aufstellen eines Wasserbettes problemlos ist. Kein Wunder, denn bei einer 20 cm hoch gefüllten Wassermatratze liegt das Gewicht bei ca. 20g/cm². Das entspricht ca. 3 Menschen/m².

 

Der Partner ist viel schwerer

Wenn ein Partner ca. 25 kg oder mehr schwerer ist, dann empfiehlt sich auf jeden Fall ein Dualsystem. Hierbei kann die Füllmenge dem eigenen Gewicht angepaßt werden. Die Füllmenge ist der wichtigste Faktor bei einem Wasserbett. Durch die Füllmenge wird der Komfort geregelt.